after the agua de bomba project was postponed without notice, we find ourselves in...
level 1: only tube
status: new Ideas
source friend: noémia
depth: 14m
pick up ride 2 salao
spot: salao
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April 25, 2025
The mayor and his deputy thank warmly for the new water source. They also announce that the source will be expanded into a small water supply for the village, with an electric pump, various pipes, and tanks. The costs and maintenance associated with this will be covered by the community.
Next visit: May 2025
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Close to the football field
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6. May 2025 at 11:26:
I drive past the location yesterday and see that everything is still the same the day we left the place I wonder how long it will take for something to happen here…
21. May 2025 at 11:49:
Now something is finally going on here
21. May 2025 at 11:51:
On the way to Bara this week on Monday I saw the blue pipe again and immediately told moises to tell me what it costs to finally finalize this source.
I don't like it when we invest time, energy and money somewhere and then finally have to wait so long for the water, which is why we hit the nail here yesterday…
21. May 2025 at 11:53:
Noémia, chief of the market is the sourcefriend.
She lock the source thru the night and advise the people.
21. May 2025 at 11:55
Fashion show with the new clothes.
Moises, Mr. André, Gildo
Photograph: pedro (Bomba)
21. May 2025 at 12:01:
Yesterday evening:
After we have taken some photos of our new clothes and got into the car satisfied. I start the engine and drive a few meters, Pedro calls:
„stop stop there is something!“
I stop we look and find a fish bucket emptied in the sand. After the market saleswoman comes by loudly and a small theater starts…
The woman wants us to buy all the fish at her stand now because we have hit her stuff.
She speaks loudly so that within a few seconds already about 20 locals around.
Since Pedro and especially Gildo have also increased the volume, I initially do not consider it useful to contribute my mustard.
The conversation expands and a market man speaks in the interest of the woman, fortunately Pedro knows some people here and knows how to talk to them. Gildo, however, was rejected by the market man.
After about 5 minutes the haunting is over. I apologize, Pedro buys about ten large fish for himself, he gives me two of them. I buy the small fish that have landed in the sand. We wash our hands at the new fountain and drive away.
I am very grateful that my three friends really helped me here so that we didn’t have to buy all fish.
And so I still wonder today whether this was your business model? The fish were really right in front of the wheel in front of the vehicle. The woman was not there and only came to the square when the misery started. Coincidentally, while taking photos of our new clothes, Pedro took a picture of the packed vehicle with the fish in the background...
21. May 2025 at 12:17
Now everyone is good. The most have a new plasic full of fish…
21. Januar 2026 nach dem Frühstück...
Die einzige Konstante ist die Veränderung.
So erscheint der Text nun plötzlich in deutscher Sprache – für das neue Jahr und für neue Lösungen genau passend.
Auch das nächste Foto überrascht in diesem Zusammenhang...
21. Januar 2026 11:51
Das ist das Oberflächenmaterial dieser Quelle.
21. Januar 2026 12:25
Die Quelle wurde an der Oberfläche entfernt, weil sie seit drei Monaten defekt war und niemand eine Reparatur veranlasst hatte. Der fehlende Wille, sie instand zu setzen, ist das eine. Das andere ist die Tatsache, dass hier Hochsommer herrscht und man erwarten würde, dass jede Wasserstelle dringend gebraucht wird. Daraus lässt sich jedoch ableiten, dass diese Quelle selbst in der heißesten Jahreszeit offenbar keine wesentliche Bedeutung hat und Wasser an anderen Orten leichter zugänglich ist.
Die Entscheidung zur Demontage war nicht einfach, und Moisés musste über längere Zeit überzeugt werden, diesen Schritt zu gehen. Schlussendlich wurde klar kommuniziert, dass keine neuen Anlagen errichtet werden, solange in Salao noch eine unbrauchbare Quelle steht. Daraufhin hat Moisés die Konstruktion gestern entfernt.
Umso bemerkenswerter ist die Konsequenz: Unmittelbar nach dieser klaren Entscheidung löste sich ein anderes Problem, das seit Monaten Bauchschmerzen bereitete:
Der Wert eines Geschenks zeigt sich erst dann vollständig, wenn es nach einiger Zeit beschädigt wird. Die entscheidende Frage ist: Wie reagieren die Empfänger? Die Erfahrung zeigt leider, dass in den meisten Fällen keinerlei Initiative erfolgt. Das Geschenk verliert schlagartig an Wert, der Geber ist enttäuscht, und die Empfänger warten womöglich bereits auf die nächste Zuwendung.
Selbst wenn ein System einfach aufgebaut ist und die notwendigen Reparaturkosten problemlos durch die Nutzer getragen werden könnten, wird dennoch häufig auf jegliche Investition verzichtet – und damit auch auf funktionierendes, fließendes Wasser oder einen nutzbaren Brunnen.
Die Ursache liegt vermutlich darin, dass Geschenke oft nicht als einmalige Zuwendung verstanden werden. Stattdessen wird erwartet, dass der Geber dauerhaft für Pflege und Instandhaltung sorgt. Damit wird stillschweigend vorausgesetzt, dass an diesem Ort stets Wasser verfügbar sein wird – unabhängig vom Engagement der Nutzenden.
Für die Zukunft von Afrosource bedeutet das folgendes:
Künftig trägt jede Nutzergemeinschaft die Materialkosten für eine neue Anlage – entsprechend dem, was auf dem Foto zu sehen ist, sowie der benötigten Schnur. Dieser Anteil entspricht weniger als zehn Prozent der Gesamtkosten. Dadurch kann realistisch angenommen werden, dass das Material künftig eigenständig ersetzt und instand gehalten wird, den vorallem dieses Material ist vom Verschleiss betroffen. Die "teuren" Rohre welche senkrecht im Boden verlaufen sind über Jahrzehnte haltbar.
So wird verhindert, dass an Orten gebaut wird, an denen kein langfristiges Interesse an Pflege oder Reparatur besteht.
Für alle Brunnenprojekte im Jahr 2026 gilt daher, dass die Nutzer oder die jeweilige Gemeinschaft die Material- und Montagekosten der oberirdischen Installationen übernehmen.
Wie es hier weiter geht, werden wir sehen...
Denn wenn die Gemeinschaft sich hier jetzt organisiert und die Oberfläche wieder instandstellt, dann wird der Brunnen wohl künftig auch unabhängig des ursprünglichen Schenkers wieder repariert...
Wir werden sehen...
We'll see...